Teamevents verpuffen bis Montag. Leitbilder hängen an der Wand, gefühlt hat sie keiner. Vision Painting gibt deinem Team in einer Stunde ein Bild, das bleibt: Jede Person malt ihr Zukunftsbild, statt es zu formulieren. Ohne Vorkenntnisse.
Frag ein Team nach seiner Vision, nach seinem Warum. Meist wird es still. Oder es kommen Sätze, die schon im Leitbild stehen.
Nicht, weil niemand eine Vision hat. Sondern weil sich das Wesentliche schwer in Worte fassen lässt. Sobald wir sprechen, läuft der Filter mit: ordnen, bewerten, glätten, das Richtige sagen. Gerade wenn Kolleginnen und Vorgesetzte mit am Tisch sitzen.
Vision Painting ist der leichte Weg dorthin. Statt nach Worten zu suchen, malt jede Person ihr Bild. Das öffnet den Zugang nach innen, verbindet mit den eigenen Werten und macht sichtbar, was ein Team im Kern zusammenhält.
Warum ausgerechnet Farbe und Pinsel? Weil Malen etwas kann, was Gespräche, Workshops und Leitbild-Runden nicht können.
Intuition kommt vor Sprache. Im Bild taucht auf, was man spürt, bevor man es erklären kann.
Malen ist für fast alle ungewohnt. Damit fällt die Bewertung weg und mit ihr die Hierarchie: Die Chefin malt genauso frei wie der Azubi.
Hand, Farbe, Bewegung. Das Nervensystem fährt runter, der Druck geht raus, und die Ratio verliert für einen Moment die Führung.
Einen Satz kann man glätten, bis er gut klingt. Einen Strich nicht. Er bleibt, wie er aus dem Bauch kam.
Was einem Menschen wirklich wichtig ist, zeigt sich als Farbe, Form oder Motiv. Oft zur eigenen Überraschung.
Wer sein Bild zeigt, zeigt etwas von sich. Kolleginnen und Kollegen sehen einander neu, und das Team rückt spürbar zusammen.
Es ist ein klar geführter Prozess. Er holt Menschen für eine Stunde aus dem Denkmodus, damit sichtbar wird, was sie über ihre Rolle, ihre Ziele und die gemeinsame Richtung längst wissen. Vorkenntnisse braucht niemand.
Die Leitfrage stimmen wir vorher gemeinsam ab, zum Beispiel: Wo stehe ich in unserem Unternehmen in einem Jahr? oder Wie fühlt sich unser Team an, wenn es richtig gut läuft?
Was passiert und warum. Damit der Kopf versteht und loslassen kann, statt dagegenzuhalten.
Geführte Atmung, dann eine kurze Visualisierung mit Frequenz-Sounds, ausgerichtet auf eure Leitfrage.
Intuitiv, ohne Vorgaben. Ich leite an, damit der erste Strich gesetzt wird und die Hand die Führung übernimmt.
Ich lese Bilder live: Farben, Formen, Leerstellen. Dann legen wir alle nebeneinander und schauen, was sich im Team zeigt.
Anzug, Bluse, Poloshirt. Niemand hier ist Künstler. Und trotzdem wird es nach ein paar Minuten still im Raum, weil jede und jeder bei sich ist.





Bilder aus Claudias Vision-Painting-Praxis
Eine Geschäftsführerin, ein Agenturinhaber. Beide eher Zahlen als Farbe. Und beide nehmen ein Bild mit nach Hause, das ihnen etwas zeigt.
„Ich habe eine Vision aufgemalt, die ich mir vorher rational nicht hätte zusammenlegen können. Das war wirklich aus dem Herzen heraus.“
Mateo SudarInhaber von SU SQUAD Online Marketing Agentur
Mateo beschreibt sich selbst als sehr rational und hatte mit Malen nichts am Hut. Am Ende des Tages hatte er Tränen in den Augen und wollte das Erlebnis mit seiner Familie wiederholen.
„Wie schnell man in einen Flow kommt, den man selbst gar nicht steuern kann. Das fand ich total spannend.“
Theresa SturmGeschäftsführerin VIA Digital, Performance-Marketing-Agentur mit acht Mitarbeitenden
Theresa war schon zweimal dabei. Ihr erstes Bild steht bis heute in ihrem Arbeitszimmer, das zweite kommt direkt daneben.
Ich bin keine Kunsttherapeutin und keine Künstlerin. Ich halte den Raum, in dem Menschen sehen, was sie längst wissen.
Im Kunst-Leistungskurs sollten wir eine Gasse malen. Ich malte meine nachts zu Hause, drei Stunden lang, aus dem Kopf. Mein Lehrer lobte das Bild vor der ganzen Klasse. Auf der Rückseite stand: sieben Punkte. Er hatte mich ja nicht malen sehen.
Jahre später stand ich auf Malta plötzlich in genau dieser Gasse. Da habe ich verstanden, dass Bilder manchmal mehr über unsere Zukunft wissen als wir selbst.
Dazwischen lag ein ganz normaler Weg: BWL, Online-Marketing-Agentur, erst Werkstudentin, dann Junior. Ich weiß, wie sich ein Team anfühlt, in dem man funktioniert, aber nicht gesehen wird. Heute führe ich mit Soulcialful Media in Berlin meine eigene Agentur mit Team.
Vision Painting begann auf einer Dachterrasse in Berlin, mit zehn Freunden und ihren Leinwänden. Heute male ich mit Unternehmer-Gruppen, Teams und Führungskräften. Und immer zeigt sich dasselbe: Das Wesentliche steht nicht in Worten. Es zeigt sich im Bild.